Heise 02.09.2026
07:00 Uhr

heise+ | Elektroautos mit Wechselstrom laden: Langsam, aber bewährt


Beim Hype um hohe DC-Ladeleistungen wird das AC-Laden häufig vergessen. Dabei ist es günstiger, es gibt deutlich mehr Ladesäulen und weitere Vorteile.

heise+ | Elektroautos mit Wechselstrom laden: Langsam, aber bewährt

2380 Euro sind eine Menge Geld für ein Extra in einem elektrischen Kleinwagen: Für diese Summe gibt es im Kia EV2 ein AC-Ladegerät mit 22 kW Leistung. Es kostet 990 Euro Aufpreis und muss mit einem 1390 Euro teuren Paket mit V2L, V2X-Hardware-Vorbereitung und Wärmepumpe kombiniert werden. Wer Letzteres aber ohnehin bestellt, kommt in Versuchung: Warum nicht in 22 statt 11 kW Leistung beim Laden mit Wechselstrom (AC, Alternating Current) investieren? Schließlich übertrifft die Zahl der öffentlichen AC-Ladepunkte mit 155.264 jene der 54.341 DC-Ladepunkte (Stand 1. Juli) deutlich. Das sind wohlgemerkt nur jene, die für alle Nutzer jederzeit zugänglich sind, also ohne die privaten Wallboxen.